Chinesische Medizin

 

Yin und Yang 

 

Das Prinzip von Yin und Yang ist die wichtigste Grundlage in der Traditionellen Chinesischen Medizin und besagt, dass sich alle Dinge in zwei Gegensätze teilen lassen. Alle Erscheinungen und jeder Wandel des Lebens und alle Phänomene der Natur erklären sich durch die gegenseitige Interaktion von Yin und Yang. Erste Quellen dieser Lehre tauchen um 700 v. Chr. im Buch der Wandlungen, Yi Jing auf.

 

Physiologie, Pathologie, Diagnostik und die Therapie der Traditionellen Chinesischen Medizin beruhen auf der dynamischen Beziehung von Yin und Yang. In der Therapie geht es darum, diese Störungen festzustellen und den Menschen zu unterstützen, sich diesem Yin-Yang-Gleichgewicht zu nähern. 

 

Yin - Wasser

  • Kälte, Feuchtigkeit
  • Materie
  • Ruhe
  • Körperinneres
  • Organstruktur

Yang - Feuer

  • Hitze, Trockenheit
  • Energie
  • Bewegung
  • Körperäußeres
  • Organfunktion 

Yin und Yang als Gegensatz

Die beiden Kräfte kann man als Gegensätze betrachten, wobei Yin aber immer schon den Samen von Yang in sich birgt und umgekehrt. Der Frühling ist Yang im Vergleich zum Winter,  jedoch Yin im Vergleich zum Sommer.

 

Yin und Yang in wechselseitiger Abhängigkeit

Dynamik entsteht durch die Spannung der Gegenpole. Somit gibt es keinen Winter ohne Sommer und keinen Tag ohne Nacht. 

 

Yin und Yang begrenzen einander

Wasser begrenzt das Feuer, die Nacht den Tag und der Regen die Trockenheit. 

 

Yin und Yang als gegenseitige Umwandlung

Yin wandelt sich in Yang um. Wenn Yin den höchsten Punkt seines Pol erreicht hat, wandelt es sich in das Gegenteil, wie an der Sommer- und Wintersonnwende beobachtet werden kann. 

 



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